Mein Weg

Meine persönliche Geschichte hat meinen Blick auf Menschen, Organisationen und Herausforderungen nachhaltig geprägt. Sie hat mich gelehrt, Perspektiven zu wechseln, Verantwortung zu übernehmen und Veränderungen als Chance zu begreifen.

Meine Haltung

  • Der Mensch steht immer im Mittelpunkt.
  • Herausforderungen eröffnen neue Perspektiven.
  • Verantwortung beginnt bei jedem Einzelnen.
  • Entwicklung entsteht durch Offenheit und Reflexion.

Mein Anspruch

  • Menschlichkeit und Technologie sinnvoll verbinden.
  • Stoische Prinzipien in die moderne Welt übertragen.
  • Nachhaltige Lösungen statt kurzfristiger Motivation.
  • Gemeinsam Perspektiven entwickeln.

Beruf & lebenslanges Lernen

Wissen wächst dort, wo Neugier nie aufhört.

Seit über 25 Jahren arbeite ich im technischen Vertriebsinnendienst und begleite Kunden bei technischen Fragestellungen. In dieser Zeit habe ich gelernt, dass nachhaltige Lösungen nicht allein durch Fachwissen entstehen, sondern vor allem durch Zuhören, Verständnis und die Fähigkeit, unterschiedliche Perspektiven miteinander zu verbinden.

Stillstand war für mich nie eine Option. Deshalb habe ich mich über viele Jahre hinweg kontinuierlich weitergebildet – vom autodidaktischen Abschluss der Berufsreifeprüfung über den Master of Business Administration (MBA) bis hin zu Diplomen in Business-Mentaltraining sowie Unternehmenskultur und Organisationsentwicklung.

Jede Ausbildung hat meinen Horizont erweitert und meinen Blick auf Menschen, Unternehmen und Veränderungen geschärft. Heute verbinde ich wirtschaftliches Denken mit menschlicher Entwicklung, stoischer Philosophie und den Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz – immer mit dem Ziel, nachhaltige Lösungen zu entwickeln, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen.

Retinitis Pigmentos – meine Augenerkrankung

Wenn sich der Blick verändert

Als ich mit 18 Jahren den Führerschein machte, wurde bei mir Retinitis Pigmentosa (RP) diagnostiziert. Mein Sehvermögen war damals noch ausreichend, sodass ich den Führerschein ohne Einschränkungen erhielt.

Etwa vier Jahre später bemerkte ich selbst, dass sich mein Sehen verschlechterte. Deshalb suchte ich freiwillig die Augenklinik des Landeskrankenhauses Graz auf. Dort erhielt ich die Empfehlung, aus Sicherheitsgründen nicht mehr selbst Auto zu fahren.

Am nächsten Tag fuhr ich ein letzztes Mal mit dem Auto zur Arbeit. Auf dem Heimweg machte ich bewusst noch eine große Runde. Ich wusste, dass dies meine letzte Autofahrt sein würde.

In diesem Moment gab ich ein großes Stück Freiheit und Unabhängigkeit auf. Gleichzeitig übernahm ich Verantwortung – für mich selbst und für andere Menschen. Rückblickend war es eine der schwersten, aber auch eine der wichtigsten Entscheidungen meines Lebens.

Von der Augenklinik bekam ich damals zudem die Prognose, dass ich mich darauf einstellen müsse, innerhalb weniger Jahre nichts mehr zu sehen. Diese Aussage wollte und konnte ich nicht akzeptieren.

Anfang der 2000er-Jahre war es noch längst nicht so einfach wie heute, Informationen im Internet zu finden. Google steckte noch in den Kinderschuhen und soziale Netzwerke oder KI waren weit entfernt. Dennoch stieß ich bei meiner Suche nach Hoffnung und Antworten auf etwas, das meinen weiteren Weg nachhaltig prägen sollte.

Im Jahr 2007 führte mich meine erste große Fernreise nach Boston zur renommierten Massachusetts Eye and Ear (MEEI), einer der weltweit führenden Augenkliniken und Lehrklinik der Harvard Medical School. Dort ließ ich meine genetische Augenerkrankung untersuchen – eine Erkrankung, bei der die lichtempfindlichen Sinneszellen der Netzhaut nach und nach ihre Funktion verlieren und langfristig zur vollständigen Erblindung führen kann.

Für mich bedeutet das heute unter anderem einen Gesichtsfeldverlust auf etwa 10 Grad, eine vollständige Nachtblindheit sowie Einschränkungen beim räumlichen Sehen und bei Kontrasten. Vereinfacht gesagt nehme ich meine Umgebung nicht wie ein Panoramabild wahr, sondern eher so, als würde ich ständig durch ein schmales Rohr oder einen Tunnel blicken. Alles außerhalb dieses kleinen Sichtfeldes bleibt für mich unsichtbar.

Diese Diagnose hat mein Leben verändert – jedoch anders, als viele vielleicht erwarten würden. Sie hat mich gelehrt, bewusster hinzusehen, neue Perspektiven einzunehmen und mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ohne diese erste Reise nach Boston hätte ich vermutlich nie meine Leidenschaft für Fernreisen entdeckt und viele der Erfahrungen gemacht, die mich heute als Mensch prägen.

Aus medizinischer Sicht war Boston damals auch deshalb bedeutend, weil die Massachusetts Eye and Ear seit vielen Jahren zu den weltweit führenden Forschungseinrichtungen im Bereich der Retinitis Pigmentosa zählt und bis heute intensiv an neuen Diagnose- und Therapiemöglichkeiten forscht. Unter anderem untersuchten Wissenschaftler den möglichen Einfluss einer hochdosierten Vitamin-A-Therapie auf das Fortschreiten bestimmter Formen der Erkrankung. Auch wenn sich die Forschung seither stetig weiterentwickelt hat und solche Therapien stets individuell ärztlich begleitet werden müssen, war diese Reise für mich der Beginn eines neuen Blicks auf mein Leben.

Heute sehe ich meine Augenerkrankung nicht nur als Herausforderung, sondern auch als wertvolle Erfahrung. Sie erinnert mich jeden Tag daran, dass echter Weitblick nicht allein von den Augen abhängt, sondern von der Bereitschaft, Menschen, Situationen und Veränderungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.

Es mag für manche Menschen paradox klingen: Ich bin dankbar für meine Augenerkrankung. Ohne sie hätte ich vermutlich viele Länder nie bereist, außergewöhnliche Menschen nie kennengelernt und zahlreiche Erfahrungen nie gemacht. Sie hat meinen Blick auf das Leben verändert – und genau dieser Blick prägt heute auch meine Arbeit mit Menschen und Organisationen.

Im Jahr 2007 führte mich meine erste große Fernreise nach Boston zur renommierten Massachusetts Eye and Ear (MEEI), einer der weltweit führenden Augenkliniken und Lehrklinik der Harvard Medical School. Dort ließ ich meine genetische Augenerkrankung Retinitis Pigmentosa (RP) untersuchen – eine Erkrankung, bei der die lichtempfindlichen Sinneszellen der Netzhaut nach und nach ihre Funktion verlieren und langfristig zur vollständigen Erblindung führen kann.

Für mich bedeutet das heute unter anderem einen Gesichtsfeldverlust auf etwa 10 Grad, eine vollständige Nachtblindheit sowie Einschränkungen beim räumlichen Sehen und bei Kontrasten. Vereinfacht gesagt nehme ich meine Umgebung nicht wie ein Panoramabild wahr, sondern eher so, als würde ich ständig durch ein schmales Rohr oder einen Tunnel blicken. Alles außerhalb dieses kleinen Sichtfeldes bleibt für mich unsichtbar.

Diese Diagnose hat mein Leben verändert – jedoch anders, als viele vielleicht erwarten würden. Sie hat mich gelehrt, bewusster hinzusehen, neue Perspektiven einzunehmen und mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ohne diese Reise nach Boston hätte ich vermutlich nie meine Leidenschaft für Fernreisen entdeckt und viele der Erfahrungen gemacht, die mich heute als Mensch prägen.

Aus medizinischer Sicht war Boston damals auch deshalb bedeutend, weil die Massachusetts Eye and Ear seit vielen Jahren zu den weltweit führenden Forschungseinrichtungen im Bereich der Retinitis Pigmentosa zählt und bis heute intensiv an neuen Diagnose- und Therapiemöglichkeiten forscht. Unter anderem untersuchten Wissenschaftler den möglichen Einfluss einer hochdosierten Vitamin-A-Therapie auf das Fortschreiten bestimmter Formen der Erkrankung. Auch wenn sich die Forschung seither stetig weiterentwickelt hat und solche Therapien stets individuell ärztlich begleitet werden müssen, war diese Reise für mich der Beginn eines neuen Blicks auf mein Leben.

Heute sehe ich meine Augenerkrankung nicht nur als Herausforderung, sondern auch als wertvolle Erfahrung. Sie erinnert mich jeden Tag daran, dass echter Weitblick nicht allein von den Augen abhängt, sondern von der Bereitschaft, Menschen, Situationen und Veränderungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.

Es mag für manche Menschen paradox klingen: Ich bin dankbar für meine Augenerkrankung. Ohne sie hätte ich vermutlich viele Länder nie bereist, außergewöhnliche Menschen nie kennengelernt und zahlreiche Erfahrungen nie gemacht. Sie hat meinen Blick auf das Leben verändert – und genau dieser Blick prägt heute auch meine Arbeit mit Menschen und Organisationen.nd Organisationen.

Aus Erfahrungen wurden Perspektiven

Jeder Mensch sammelt im Laufe seines Lebens Erfahrungen. Manche entstehen durch Ausbildung und Beruf, andere durch persönliche Herausforderungen oder Begegnungen mit Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen. Rückblickend erkenne ich, dass genau diese Vielfalt meinen Blick auf Menschen, Organisationen und Veränderungen nachhaltig geprägt hat.

Ich bin ein Mensch, der gerne über den Tellerrand hinausblickt. Reisen bedeutet für mich weit mehr als Urlaub – es ist die Möglichkeit, andere Kulturen kennenzulernen, neue Denkweisen zu verstehen und den eigenen Horizont zu erweitern. Jede Kultur hat ihre Stärken und ihre Eigenheiten. Ich bin überzeugt, dass wir von jeder einzelnen etwas lernen können. Diese Weltoffenheit begleitet mich nicht nur privat, sondern auch in meiner beruflichen Arbeit.

Dabei versuche ich bewusst, Situationen aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Oft denke ich bereits an den dritten oder vierten Schritt, bevor ich den ersten gehe. Dieses vorausschauende Denken hilft mir, Zusammenhänge frühzeitig zu erkennen, Risiken abzuschätzen und auch in herausfordernden Situationen ruhig und lösungsorientiert zu bleiben.

Geprägt hat mich dabei auch die stoische Philosophie. Sie erinnert mich täglich daran, meine Energie auf jene Dinge zu richten, die ich selbst beeinflussen kann, und alles andere anzunehmen, wie es ist. Wenn beispielsweise ein Bus im Stau steht, ärgere ich mich nicht über etwas, das ich ohnehin nicht ändern kann. Stattdessen nutze ich die Zeit bewusst – zum Nachdenken, Lesen oder einfach dazu, den Moment wahrzunehmen. Diese Haltung schenkt mir Gelassenheit und eröffnet oft neue Perspektiven.

Genauso wichtig ist mir Handschlagqualität. Ich schätze ehrliche Kommunikation, Verlässlichkeit und eine Hands-on-Mentalität. Probleme werden nicht aufgeschoben, sondern gemeinsam angegangen. Ob im Beruf, in Projekten oder privat beim Grillen mit Freunden – für mich entstehen die besten Lösungen dort, wo Menschen offen miteinander sprechen, unterschiedliche Sichtweisen zulassen und gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Heute verbinde ich all diese Erfahrungen mit den Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz und den zeitlosen Prinzipien der stoischen Philosophie. Für mich ist KI kein Ersatz für den Menschen, sondern ein Werkzeug. Die Philosophie gibt die Haltung vor, die KI erweitert die Möglichkeiten – die Verantwortung bleibt jedoch immer beim Menschen.

Ich bin überzeugt, dass nachhaltige Entwicklung dort entsteht, wo Fachwissen, Menschlichkeit, Offenheit und Weitblick zusammenkommen. Genau diese Überzeugung bildet das Fundament von Ulricto.

„Im Leben passiert immer alles für mich, niemals gegen mich.“